Eugenia, die Leiterin von A.C.T.O.R (meiner Organisation, in der ich hier bin =)) hat für uns eine ehemalige rumänische Freiwillige, die in der Nähe von Brasov (Codlea, Seiden) wohnt, gefragt ob wir sie besuchen könnten. Sie war gleich sehr freundlich und hat uns dann sogar allen ein Bett bei sich angeboten.
So haben wir dann das erste Novemberwochenende unsere Rucksäcke gepackt und unseren ersten Trip gestartet, der wie es sich für uns gehört sehr chaotisch abgelaufen ist. Erstmals sind wir 5 Stunden später los gekommen, als wir eigentlich wollten, weil noch viele geschlafen haben und nicht aus dem Bett kamen. Am Bahnhof haben wir dann erst unseren Zug verpasst und mussten den später nehmen, für den wir aber gar nicht viel zahlen mussten (umgerechnet 5 Euro). Dafür mussten wir im Zug anfangs mit offenen Türen fahren (die kann man hier während dem Fahren einfach so aufmachen..*fg*) und zu 5 auf einem kleinen Zwischengang zwischen zwei Wagons sitzen. Nach einer Stunde hatte der Schaffner Mitleid mit uns und suchte uns ne freie Kabine, in der leider ein Pärchen saß, dass sich die ganze Zeit sehr lieb hatte (das ist hier sehr üblich, dass die keine Scheu in der Öffentlichkeit haben). In dieser alten aber sehr bequemen Kabine sahen wir nach 4 Stunden langer Zugfahrt endlich das Schild Brasov, auf das dann alles nach Susis Aufforderung den Zug verließen und wir mitten in der Pampa standen. Zum Glück holte uns Ioana alle von dort ab und fuhr uns, weil wir so müde waren zu ihr nach Hause, wo ein deluxes Essen auf uns wartete. Da sahen wir mit unseren Raffaello und Origamiblumen sehr doof dagegen aus. Abends saßen wir dann zusammen, erzählten viel und hatten einfach einen schönen Morgen und eine schöne Nacht, weil wir uns endlich nicht mehr eingeengt fühlten obwohl wir zusammen in einem kleineren Bett geschlafen haben.
Am nächsten Morgen ging es nach einem großen Frühstück, Sekt und Kuchen, den sie auch für uns gebacken haben, weil Gaby Geburtstag hatte (rumänische Gastfreundschaft rundum=)), in die Stadt, die so anders ist als Bukarest und von der ihr euch mit den Bildern einfach ein paar Eindrücke machen müsst.
Es war alles ruhiger, obwohl dort auch viele Menschen wohnen. Aber wir waren nicht von Hektik geprägt und konnten bis zu unserer Rückfahrt einfach die schöne Stadt genießen.
Babsi
Erstmal staerken und dann kann es mit der langen Reise...
nach Brasov losgehen..
unser schlafplatz (die Strasse, in der unser Haus stand*gg*)
unser kreativer Abend!! gg
(eine spanische Taenzerin..war von mir selbst ueberrascht)
(und meine erste Rose)
Am naechsten Morgen..nach einem ausgiebigen Frueckstuck...(das ist Gastfreundschaft)
gings ab in die schoene Stadt!!
Brasov mit der alten Wehrmauer, die noch sehr gut erhalten ist
Brasov besitzt die bislang aufwendigst restaurierte Altsatdt Rumaeniens
Ex-Rathausplatz, Piata Sfatului (dieser Platz ist dreieckig *gg*), im Herzen von Brasov mit dem ehemailgen Rathaus (heute Gechichts-und Kunstmuseum)
die 1385 erbaute evangelische Schwarze Kirche
und die typischen engen Gaesschen
Poiana Brasov, ein beliebtes Ferienziel (Wander- und Skigebiet) mit dem Restaurant Coliba Haiducilor, das nicht nur sehr traditionell eingerichtet ist, sondern in dem auch die traditionelle siebenbuergische Kueche erkundet werden kann.
das Restaurant
und die ganze Anlage, auf der man auch reiten kann, und die Produkte fuer die Kueche alle selbst erzeugt werden
Teile kann man hier auch anmieten, und hier spielt wahrend der Braten sich ueber dem Feuer dreht, eine Zigeunerband
Dann waren wir auf einem Aussichtspunkt, der auch einen Namen hat *gg* (hab cih aber elider vergessen), von dem aus wir die ganze Stadt von oben etrachten konnten!
und wies nicht anders ueblich ist mit unseren ganz verrueckten truppe =)
Babsi
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