Es ist nicht leicht plötzlich in einer ganz neuen Stadt, ganz weit weg von zu Hause zu wohnen. Und dann auch noch in einer Wohnung, die aussieht, als ob man sie seid Jahren nicht geputzt hat und ein Zimmer hat, das für einen schon ziemlich klein ist und wir dort zu zweit wohnen müssen. Zum Glück verstehen wir uns so gut, sonst hätte schon längst einer oben schlafen müssen (Das Hauptkriterium der Zimmerauswahl :D)
Deswegen wurden zu allererst die Zimmermöbel umgestellt, alles ein bisschen versucht freundlicher zu gestalten (das versuchen wir immer noch), und die Küche und das Bad grundgereingt, was an uns beiden hängen blieb, das unsere Wohnungsgenossen es nicht so mit der Hygiene haben und auch in einer Dusche mit total dreckigem Vorhang duschen konnten. Aber nicht mit Susi und Babsi, die den nächsten Weg zum Baumarkt suchten, einen Vorhang und einen schönen Teppich fürs Bad kauften, einen Wäscheständer, das sie ihre Wäsche auch ordentlich trocknen lassen können und Putzzeug, damit sie auch ohne Angst in dieser Wohnung leben können. (Weitere sinnvolle und hilfreiche Anschaffungen sind schon on Planung)
unsere Kueche
und unsere Toilette
unser zimmer folgt natuerlich auch noch..aber das ist grad in der Umbauphase..gg..und wir tauschen vllt in ein anderes zimmer!!
aber das sit schonmal unser toller spiegel...dass wir wenigstens etas aufhaengen koennen, weil wir nichts an die waende machen koennen..
Die Stadt
In der Stadt an sich haben wir uns noch gar nicht so richtig eingelebt, wir sind jeden Tag aufs Neue dabei sie ein bisschen mehr zu erkunden, Shoppingmöglichkeiten, Erholungsorte ( wie zum Beispiel die schönen Parks, die es hier gibt) und Weggehmöglichkeiten zu finden. Und ab und an werden wir zum Glück auch fündig. Es gibt auch schon Tage, an denen wir vieles einfach nur toll finden. Das schöne Wetter, das wir hier ganz lange hatten, hat uns da vieles leichter gemacht.
Piata Unirii - hier ist immer etwas los..(unser Einkauscenter)
eine Stadt zwischen Chaos und Ordnung...
....alt und modern....
...schoen und nicht so schoen...
João, der Freiwille aus Portugal, der schon seid einen halben Jahr vor uns hier gewohnt hat und uns noch empfangen hat, hat uns natürlich auch ein bisschen die Stadt gezeigt und uns in ein paar Clubs geführt, an denen wir sehen, dass das Leben hier Potenzial hat ;-)
Er war ein fröhlicher, lebensfroher Mensch mit vielen Talenten, der gerne reist, aber auch vieles oft zu leicht sieht. Und nun hat er uns schon verlassen und ist zurück nach Portugal.
Unsere Mitbewohner
Marion, Javier, Gaby (Charakterisierung folgt =))
Die Arbeit
Den ganzen Oktober hatten wir eigentlich ziemlich viel Freizeit. Wir mussten nur in die 3 Krankenhäuser, den Origami-club und den Sprachkurs an der Uni gehen.
Das war auch ziemlich sinnvoll, da wir dadurch viel Zeit hatten uns einzuleben und mit vielen Dingen klarzukommen.
Der Origamiclub
Jeden Samstag, um 11Uhr treffen sich rumänische Freiwillige (die dürfen auch wirklich freiwillig kommen =)) und wir in der Uni für Architektur und machen zusammen Origami. Da faltet man verschieden Figuren, z.B haben wir schon einen Schmetterling, einen Stern, eine Fledermaus, ein Teddybär, eine Blume..usw. gelernt.
Wir haben uns den Kurs eigentlich so vorgestellt, dass jemand vorne steht, etwas vormacht und wir es nachmachen müssen. Stattdessen liegen auf dem Tisch Origamipapier (kleines
Viereckiges buntes Papier) und Kekse, und eine Anleitung für ein oder zwei Figuren und erstmal passiert gar nichts. Naja und dann fängt jeder an und faltet nach der Anleitung und wartet dann bis die Zeit rum ist.
Es ist richtig cool, dass wir das lernen, aber es wär toller, wenn der Kurs ein bisschen anders von statten gehen würde.
Der Sprachkurs
Auf den Sprachkurs freuen wir uns natürlich immer ganz besonders. Nicht nur weil wir die Sprache besser lernen, sondern auch, weil wir den Kontakt mit vielen Studenten pflegen können =) und vielleicht auch mal die ein oder andere Studentenparty für uns rausspringt ;-). Hier mussten Susi und Ich uns leider trennen (Ist unserem Sprachniveau aber auch angebracht) , da es zwei verschiedene Kurse gibt, einen für die Anfänger und einen für ein bisschen Fortgeschrittene.
Die Krankenhäuser
Alle Krankenhäuser sind Kinderkrankenhäuser. Sie unterscheiden sich nur darin, welche Krankheiten darin behandelt werden oder wie sie ausgestattet sind. Demnach können wir nicht in jedem Krankenhaus das gleiche Animationsprogram durchführen. Bis jetzt machen wir Gesichtspainting, Origami, spielen Fussball, malen, spielen mit Ballons oder formen Figuren aus ihnen…und vieles was uns noch einfällt, wir können eigentlich sehr kreativ sein, solange wir die Krankenhausbedingungen einhalten.
Budimex Hospital
Hier sind krebskranke Kinder, mit denen wir meistens an ihrem Bett spielen und wir einige Kinder öfters sehen.
Alexandrescou
In diesem Krankenhaus, werden Kinder mit Brüchen und Verbrennungen behandelt.
Lacul Bucura
Dieses Krankenhaus ist das mit den schlechtesten Bedingungen. Bis jetzt waren wir noch nicht drinnen, sondern konnten immer draußen mit den Kindern spielen, weil das Wetter noch so gut war. Diese Kinder haben Tuberkulose und Aids und können noch sehr aktiv mit uns spielen, wobei viele in ihrer Entwicklung zurückgeblieben sind
Die Waisenhäuser
Insgesamt gibt es 4 Waisenhäuser, in denen jeweils 12 Kinder mit den unterschiedlichsten Behinderungen im Alter zwischen 3 und 18 Jahren leben. Manche Kinder können noch zur Schule gehen und werden jeden Morgen in eine spezielle Schule gebracht.
Neben diesen gibt es noch 2 Jugendcenter: eins für Mädchen, die Probleme in der Gesellschaft haben, und eins für Jungen, die auch behindert sind und große Schwierigkeiten haben in der Gesellschaft sich zurechtzufinden. Die Jungs verlassen ihr Haus nie, da sie viel zu wenig Personal haben.
Jeder von uns wurde in ein oder wie Susi in zwei solcher Häuser eingeteilt, in denen wir in der Woche 4 Tage für einige Stunden sein werden, mit den Kindern spielen, essen und einfach Zeit mit ihnen verbringen und den Helferinnen der Häuser ein bisschen unter dir Arme greifen.
Auf diese Arbeit, die erst am 1. November anfängt, sind wir schon sehr gespannt und werden natürlich noch genauer berichten.
Das Nachtleben
Bukarest bietet viele Möglichkeiten auch nachts das Leben zu genießen =).
Wir waren schon in vielen Clubs und Bars unterwegs, aber wir versuchen immer noch die besten Locations ausfindig zu machen.
Das wir diese auch finden, sehen wir ganz positiv entgegen.
Auf dem Weg ins CoolCat
(susi&Javi)
(Susi&Marion)
der coole club
(Babsi,Gaby&Javi)
und Joao
Suburbia
Joao's Abschied im Club-B52
Babsi